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Das neue Projekt
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Nun entspricht das R100-Gespann
endlich den "gehabten" Wünschen und schon kreisen neue Ideen durch den
Kopf.
Das Motorrad dürfte gerne etwas
leiser, der Beiwagen etwas größer und die mögliche Reisegeschwindigkeit
etwas höher sein.
Das ist leider mit dem Vorhandenen
nicht machbar und bedeutet: Verkauf des vorhandenen
und
Aufbau eines neuen
Gespannes.
Es soll natürlich wieder ein
Zweizylinder aus Berlin werden.
Und einige Eckdaten stehen auch
schon fest:
- Einarmschwinge vorn
- Autofelgen in 14" oder 15"
- Autobremsen rundherum
Im kommenden Frühjahr werde ich mal
versuchen, das R100-Gespann zu verkaufen und dann geht es los.
Will be continued...
(Oktober 2002)
Erstens kommt es anders und zweitens
als man denkt: Bei der Suche nach einer BMW R1100 RT in mobile.de
stolperte ich über ein fertiges Gespann. Das gewünschte Motorrad, der
richtige Beiwagen, super Zustand und der Preis in Ordnung.
Nach einer schlecht durchschlafenen
Nacht wurde der Kauf angeleiert und nun gehört sie mir. Die o.a.
Eckdaten hat sie zwar (noch
)
nicht, aber das kann ja noch werden. Diesen Sommer wird aber erstmal
gefahren!
(März 2003)
So, die ersten paar tausend
Kilometer sind gefahren. Immer noch begeistert. Platz ohne Ende,
komfortabel, sparsam: so habe ich es mir vorgestellt
. Ein Radio habe ich auch
eingebaut. Allerdings nicht das völlig überteuerte Original von BMW. Ein
gebrauchtes von Sony tut prima seinen Dienst und mit dem Adapter
von Franz Wohnlich lässt es sich auch über die originale
Lenkerfernbedienung von BMW steuern. Außerdem habe ich noch den
Gasgriff-Feststeller Cruise-Control von Wunderlich montiert. So kann
man auf langen Autobahnetappen auch mal die rechte Hand vom Lenker
nehmen.
(Juni 2003)
Inzwischen sind wieder ein paar
"Kleinigkeiten" geändert.
Das hintere Federbein wurde gegen
eines von Wilbers mit hydraulischer Federvorspannung ausgetauscht. Jetzt
knickt die Fuhre in Rechtskurven nicht mehr hinten ein, der
Federungskomfort wurde gesteigert und man kann das Federbein mittels
Handrad problemlos auf verschiedene Beladungszustände einstellen.
Die Sitzbank wurde mit einem
Gel-Kissen versehen, was den Komfort auf Langstrecken deutlich
verbessert.
Die Frontscheibe habe ich gegen eine
von Secdem ausgetauscht. Die ist etwas höher und breiter als die
originale und verfügt vor allem über eine Abrisskante, die den Luftstrom
über den Helm leitet und so für eine leisere Geräuschkulisse am Helm
sorgt.
(Januar 2005)
Zum Saisonbeginn habe ich auch des
Federbein des Seitenwagens gegen eines von Wilbers mit hydraulischer
Federvorspannung ausgetauscht. Die Straßenlage wurde nochmals verbessert
und der Beiwagen springt nicht mehr auf schlechten Straßen.
Dann habe ich noch günstig eine
gebrauchte Corbin-Sitzbank bekommen. So eine hatte ich schon auf meinem
vorherigen Gespann und auch diese schlägt alle bisher ausprobierten
Sitzbänke um Längen
.
Im Auto habe ich das
Navigationssystem TomTom auf einem PDA laufen. Dieses soll ab und zu
auch auf dem Gespann zum Einsatz kommen. Da die Ablesbarkeit des
Displays bei voller Sonneneinstrahlung allerdings zu wünschen übrig
lässt, muss die Sprachausgabe irgendwie in den Helm. Deshalb habe ich
noch eine Gegensprechanlage vom Typ MIT-30 eingebaut, an der sich Radio, Navi, MP3-Player und sogar Handy anschliessen lassen.
(Mai 2005)
Seit dem letzen Eintrag habe ich
noch folgende Änderungen vorgenommen:
- Änderung der Bereifung auf
Bridgestone Potenza RE030 in der Größe 165/55R14 vorne und seitlich,
wahlweise auch hinten (war bei unserer Alpentour durch die deutlich
kürzere Übersetzung genial). Durch die runde Kontur des Reifens sind
Spurrillen überhaupt kein Thema mehr.
- Als Navi-System ist nun ein
Garmin Zûmo im Einsatz. Benötigt etwas Eingewöhnungszeit, ist dann
aber genau das Richtige für meine Zwecke. Die Halterung am Tankrucksack
ist selbstgefertigt, damit ist das System ohne Montage an allen meinen
Motorrädern einsetzbar.
- Das Radio wurde gegen ein
Blaupunkt Melbourne SD27 ausgetauscht, welches sowohl über einen
Einschub für eine SD-Karte als auch über einen AUX-Eingang verfügt.
Damit kann ich nun prima MP3-Musik hören.
- Als Tankrucksack benutze ich jetzt
das Modell Engage von SW-Motech. Dieser wird über ein
Click-System auf dem Tankdeckel befestigt und verfügt immer über einen
kleinen Abstand zum Tank, so das zumindest durch den Tankrucksack keine
Kratzer entstehen.
(Oktober 2007)
Inzwischen nähert sich der
Kilometerzähler im Tacho der Hunderttausender-Marke.
- die
Gegensprechanlage MIT-30 habe ich mittlerweile gegen eine
Baehr Verso XL ausgetauscht
- die
große Lampe vorne am Beiwagen mußte zwei kleineren von Hella
weichen (mit entsprechenden Spachtel- und Lackierarbeiten)
- wegen
eines Risses in der Alu-Nabe des Beiwagens wurde die Radbefestigung auf
VW-Technik umgerüstet
- zudem
habe ich mir für den Beiwagen eine zweite Klappe mit einer kürzeren
Scheibe zugelegt. Wenn ich alleine unterwegs bin, habe ich nun weniger
Luftwiderstand, kann aber bei Bedarf mittels zweier Schrauben umrüsten.
- Das Navi hat nun eine selbst gefertigte Halterung über den
Instrumenten bekommen.
(April 2011)
Die Hunderttausend sind
überschritten. Höchste Zeit, meine Ideen aus der allerersten Planung
(siehe ganz oben) endlich umzusetzen
.
Nach langer Planung soll das
Fahrwerk jetzt komplett von 14" auf 15" umgerüstet werden. Dabei kommen
an allen Rädern Alu-Felgen im Format 6x15 zum Einsatz. Die Bereifung
wird dabei etwas breiter als bisher.
Die heftigste Änderung betrifft die
Vorderradführung. Die bisherige Schwinge weicht einer
Achsschenkellenkung von Walter Lefèvre, dazu kommt vorne eine
innenbelüftete Bremsscheibe mit AP-Bremssattel aus dem Rennsport zum
Einsatz. Leider muß ich noch bis zum Juli darauf warten,
Den Beiwagenkotflügel habe ich bereits verbreitert, der
Adapter für das neue Hinterrad wird gerade gefertigt und der Auspuff ist
zwecks leichterem Hinterradausbau auch bereits geändert.
(Februar 2012)
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